Choanalatresie

Unter Choanalatresie bezeichnet man einen angeborenen, membranösen oder knöchernen Verschluss der Choanen (Öffnungen), der ein oder beidseitig auftreten kann.

 

Die einseitige Choanalatresie führt häufig erst nach einigen Wochen zu den typischen Symptomen einer chronischen einseitigen Rhinitis mit einseitiger Anosmie, Absonderung von Schleim und aufgehobener Nasenatmung auf der betroffenen Seite.

 

Die doppelseitige Choanalatresie imponiert durch Mundatmung unmittelbar nach der Geburt, die häufig in Kombination mit einer Zyanose auftritt. 

 

Bei Choanalatresie ist die Nahrungsaufnahme erschwert, da Saugen und Trinken häufig zur Atmungunterbrochen werden müssen und Aspirationsgefahr besteht. Aus diesem Grund sollte bei Verdacht auf eine doppelseitige Choanalatresie nicht gefüttert und das Neugeborene über eine Sonde ernährt werden.